HUBER-Lösungen für Schlachthöfe und die fleischverarbeitende Industrie

Bei der Abwasser- und Reststoffbehandlung in der Fleischindustrie zählen neben großen Schlachthöfen und fleischverarbeitenden Betrieben auch kleine bis mittelgroße Schlachtereien und Metzgereien zu unseren Kunden.

Charakteristisch sind hohe Frachten von Fett, Feststoffen, BSB und CSB, die Probleme mit den festgelegten Grenzwerten verursachen können. Hierfür müssen Starkverschmutzergebühren bezahlt werden. Es ist deshalb oft wirtschaftlich, die Frachten vor Ort so weit zu vermindern, dass das Abwasser ohne Zuschläge in die öffentliche Kanalisation oder sogar direkt in ein Gewässer eingeleitet werden kann.

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Die Anforderungen sind je nach Betriebsgröße, Abwassermenge und Fracht unterschiedlich:

Kleine bis mittelgroße Schlachtereien und Metzgereien

  • Anforderung: Reduktion von Fett und Feststoffen
  • Lösung: Siebung mit anschließender Flotation
  • Effektivität: Fett: 80 - 90 % ; Feststoffe: 85 - 90 % ; BSB5/CSB: 40 - 70 %

Große fleischverarbeitende Betriebe und Schlachthöfe

  • Anforderung: Entfernen von Fett, Feststoffen und BSB5/CSB
  • Lösung: Siebung Fällung/Flockung, und Flotation
  • Effektivität: Fett: 90 - 98 % ; Feststoffe: 90 - 96 % ; BSB5/CSB: 80 - 90
  • Schlammentwässerung auf 20 - 35 % TR


>> Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer gesonderten Übersichtsseite zur Abwasser- und Reststoffbehandlung für Schlachthöfe und die Fleischindustrie
 

Anlagenkonzept

Anlagenkonzept

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Verfahren

Verfahren

Abwasser der Viehwagenwäsche enthält neben Fäkalien auch Stroh und Sägespäne, die wir unserer Siebschnecke abgetrennt werden. Die abgesiebten Feststoffe werden gewaschen, so dass Fäkalien im Abwasser verbleiben, und anschließend auf einen Feststoffgehalt von mindestens 35 %TR entwässert und verdichtet, so dass sie als fester Abfall entsorgt werden können.  

Bei der Schlachtung von Rindern fallen 35 bis 50 kg Panseninhalt mit einem Wassergehalt von ca. 90 % an. Mit unserem Grobstoffverdichter vermindern wir das Volumen um 50 - 60 % und erreichen einen Feststoffgehalt von 20 - 40 %.

Abwasser aus der Schlachterei enthält viel Blut und Fett. Wir reinigen es vor in unserer ROTAMAT® Siebanlage mit einer Spaltweite von 1 mm. Nach Zwischenspeicherung zum Ausgleich von Mengen- und Frachtspitzen behandeln wir es weiter in unserer HUBER Druckentspannungsflotation HDF. Je nach Anforderung wird das Abwasser zuvor in einem Rohrreaktor chemisch konditioniert (Fällung, Koagulation, Flockung, Neutralisation). Der Abfluß kann in die öffentliche Kanalisation eingeleitet werden.

Mit unserem kompakten Membran-Bioreaktor VRM® können wir das Abwasser noch weiter und voll-biologisch reinigen, so dass es direkt in den Vorfluter abgeleitet werden kann. Der Abfluß hat eine hervorragende Qualität und ist weitgehend keimfrei, so dass es auch als Betriebswasser wiederverwendbar ist.

Den aus Biomasse bestehenden Überschußschlamm aus der biologischen Stufe konzentrieren wir mit unserem HUBER Scheibeneindicker S-DISC auf und entwässern ihn dann gemeinsam mit dem bereits eingedickten Flotatschlamm, der insbesondere aus koaguliertem Fett und Blut besteht. Für die Schlammentwässerung hat sich unsere HUBER Schneckenpresse S-PRESS besonders bewährt. Der Schlammkuchen und das Siebgut vom Feinsieb werden vorzugsweise einer Biogasanlage zugeführt, um deren Biogasproduktion zu steigern.

Bei der Umsetzung der Lösungen greifen wir auf weitere bewährte HUBER-Komponenten aus Edelstahl zurück, z.B. Schneckenförderer oder Schachtabdeckungen.

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